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Das Familien-Display: euer Familienkalender auf dem Tablet, ohne Anmeldung

Mit dem Familien-Display steht euer Familienkalender auf dem Tablet in der Küche, im Flur oder neben der Haustür. Es zeigt heute, morgen und übermorgen, offene Aufgaben und die Einkaufsliste, mit eurem Ort auch das Wetter, und die Kinder haken ihre Aufgaben dort selbst ab. Angemeldet ist am Tablet niemand: Du koppelst es einmal per QR-Code mit deinem Handy.

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So richtest du das Familien-Display ein

  1. Adresse am Tablet öffnen

    Öffne im Browser des Tablets die Adresse, die in den Einstellungen unter „Familien-Displays“ steht. Das Tablet zeigt dann einen QR-Code und darunter denselben Code in Buchstaben.

  2. Mit dem Handy koppeln

    Scanne den QR-Code mit dem Handy, auf dem du angemeldet bist, und tippe auf „Koppeln“. Ohne Kamera wählst du in den Einstellungen „Code vom Tablet eingeben“. Ein Code gilt zehn Minuten, und koppeln kann nur, wer die Familie verwaltet.

  3. Fertig, ohne Konto am Tablet

    Kurz danach zeigt das Tablet euren Kalender. Es bekommt einen eigenen Zugang, der nur das Display öffnet; war am Tablet ein Konto angemeldet, meldet der Familienplaner es dort ab.

  4. Name und Nachtansicht wählen

    In den Einstellungen gibst du dem Display einen Namen, etwa „Küche“, und stellst auf Wunsch die „Nachtansicht“ ein. In dieser Zeit zeigt es nur eine gedimmte Uhr, die jede Minute ein Stück weiterwandert, damit sich nichts einbrennt.

Was das Display zeigt

Oben stehen der Name eurer Familie, das Datum mit Jahr und groß die Uhrzeit, darunter die Namen aller Familienmitglieder mit ihrer Farbe. Dann folgen drei Tageskarten für heute, morgen und übermorgen: Termine mit Uhrzeit, fällige Aufgaben, Geburtstage, Feiertage und Schulferien, dazu die Termine aus abonnierten Kalendern. Am quer stehenden Tablet stehen die drei Tage nebeneinander.

Daneben steht die Liste der offenen Aufgaben: was kein Datum hat, was überfällig ist und was in den nächsten 13 Tagen fällig wird. Die Einkaufsliste darunter ist zum Lesen da; abgehakt wird beim Einkaufen am Handy.

Musste die KI bei einem Termin aus einer Mail den Tag oder die Uhrzeit deuten, steht am Display ein Fragezeichen dahinter, bis jemand die Angabe im Kalender prüft. Beschreibungen, Mails und Einstellungen zeigt das Display nicht, denn an ihm kommt auch Besuch vorbei.

Ist euer Ort für das Wetter eingetragen, steht in der Karte von heute groß das Wetter, etwa „morgens 6° · bis 14°“, und darunter die Hinweise zum Anziehen wie „Warme Jacke und Mütze“; morgen zeigt Symbol, Morgen- und Höchstwert, übermorgen Symbol und Höchstwert. Bilder zum Anziehen und den Namen eures Ortes zeigt das Display nicht. Wurde die Vorhersage zwölf Stunden lang nicht aktualisiert, lässt es das Wetter weg, auch ohne Netz.

Jedes Kind hat seine Ansicht, abgehakt wird per Fingertipp

In der Reihe der Namen stehen die Kinder vorn. Tippt Ben auf seinen Namen, öffnet sich seine Ansicht mit „Hallo Ben“: was heute für ihn dran ist und was niemandem gehört, mit großen Kästchen, und in den Tageskarten sind seine Termine hervorgehoben. Nach 90 Sekunden ohne Berührung kehrt das Display zur Familie zurück, oder Ben tippt auf „Zurück zur Familie“.

Abgehakt wird mit einem Tipp auf das Kästchen. Erledigtes bleibt einen Tag lang durchgestrichen stehen, und ein zweiter Tipp öffnet es wieder; bei einer Aufgabe, die reihum geht, ist danach die nächste Person dran. Kinder brauchen dafür kein eigenes Konto.

Familien-Display oder „Heute“ am Tablet?

Der Unterschied zu „Heute“: Für „Heute“ bist du angemeldet und kannst Termine eintragen und ändern. Das Familien-Display kommt ohne Anmeldung aus; dort wird gelesen und abgehakt.

Für das Tablet, das allen gehört, ist das Display deshalb meist die bessere Wahl: Niemand muss sich anmelden, verstellen lässt sich daran nichts, und die Schrift ist groß. „Heute“ bleibt die Ansicht für dein eigenes Handy oder Tablet, an dem du einträgst.

Welches Tablet sich eignet

Meist genügt ein altes Tablet, das ohnehin in einer Schublade liegt. Das Display läuft im Browser und ist gebaut für Safari ab Version 15, also iPads ab iPadOS 15, für Chrome, Edge und Firefox ab Version 90 und für Samsung Internet ab Version 16.

Damit der Bildschirm anbleibt, hält das Display ihn wach, wo der Browser das kann. Wo nicht, steht unten „Bildschirm wach halten: nicht verfügbar“, und du stellst die automatische Sperre am Tablet auf die längste Zeit. Damit sich auch tagsüber nichts einbrennt, rückt die Ansicht alle fünf Minuten um wenige Pixel.

Was das Familien-Display nicht kann

  • Eintragen und ändern geht am Display nicht: Termine, Aufgaben und Einkäufe bearbeitest du am Handy oder am Computer. Am Display lassen sich nur Aufgaben abhaken und wieder öffnen.
  • Einen Filter nach Person gibt es dort nicht, nur die Ansicht je Kind, und das Display zeigt drei Tage, keine Woche und keinen Monat.
  • Das Display holt den neuesten Stand in Abständen von höchstens rund einer Stunde und bei jedem Tipp auf den Bildschirm. Was eben eingetragen wurde, steht deshalb nicht im selben Moment dort.
  • Ohne Netz zeigt es den letzten Stand mit „Keine Verbindung“ und der Uhrzeit dieses Stands, abhaken geht dann nicht; nach sieben Tagen ohne Verbindung zeigt es nichts mehr. Ein Display, das 90 Tage lang nichts abgerufen hat, koppelst du neu.
  • Den Bildschirm hält es nur wach, wo der Browser das kann, und die Helligkeit stellt es nicht ein: Dafür sorgen die Einstellungen des Tablets.
  • Der Browser des Tablets muss Cookies erlauben, sonst bleibt das Tablet nicht gekoppelt.

Häufige Fragen zum Familien-Display

Läuft das Display auch auf einem älteren iPad?

Meist ja, wenn sein Browser nicht zu alt ist: Auf dem iPad braucht es Safari ab Version 15, auf Android-Tablets Chrome ab Version 90 oder einen ähnlich neuen Browser. Am einfachsten öffnest du die Adresse des Displays am Tablet und schaust, ob der Code zum Koppeln erscheint.

Muss ich am Tablet angemeldet sein?

Nein. Beim Koppeln bekommt das Tablet einen eigenen Zugang, der nur das Display öffnet. Dein Konto und dein Passwort bleiben auf deinem Handy.

Wie oft aktualisiert sich das Display?

Von selbst in Abständen von höchstens rund einer Stunde, und jedes Mal, wenn jemand den Bildschirm antippt. Unten steht, von wann der gezeigte Stand ist, daneben der Knopf „Jetzt aktualisieren“.

Können die Kinder am Display etwas kaputt machen?

Kaum. Termine, Einkaufsliste, Familie und Einstellungen ändert dort niemand, nur Aufgaben lassen sich abhaken. Ein versehentlicher Haken ist mit einem zweiten Tipp zurückgenommen.

Soll ich am Tablet „Heute“ öffnen oder das Display?

Für ein Tablet, das allen gehört, das Display: ohne Anmeldung, mit großer Schrift und einer Ansicht je Kind. „Heute“ ist die Ansicht für dein eigenes Gerät, an dem du angemeldet bist und Termine einträgst.

Kostet das Display etwas?

Familien-Displays sind kostenlos, bis zu zehn je Familie. Ein neues Gerät brauchst du nicht: Ein vorhandenes Tablet mit einem aktuellen Browser genügt.

Alle Funktionen sind kostenlos, ohne Kreditkarte.

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Stand: Oktober 2026