Familie · Einladen · Kalender abonnieren

Familienkalender teilen: mit Partner, Babysitter und allen, die mitlesen

Familienkalender teilen heißt im Familienplaner: Ihr plant alle im selben Kalender. Du lädst den zweiten Elternteil, die Großeltern oder den Babysitter per Link oder QR-Code ein, und wer ein Konto in eurer Familie hat, sieht und ändert dieselben Termine. Wer nur mitlesen soll, bekommt einen Kalender-Link für die eigene Kalender-App, und den Kalender von Verein oder Müllabfuhr holt ihr euch dazu.

✓ Ohne Kreditkarte✓ Ohne Installation✓ Ohne Werbung

So teilt ihr euren Familienkalender

  1. Einladung erstellen

    Wer die Familie verwaltet, tippt unter „Familie“ auf „Einladen“ und wählt, für wen die Einladung ist: für ein Familienmitglied, das schon im Kalender steht, oder für eine „Neue Person“. Mit „Link erstellen“ entsteht der Link, dazu ein QR-Code.

  2. Link schicken oder QR-Code zeigen

    Den Link schickst du per Messenger oder E-Mail, oder die andere Person scannt den QR-Code mit der Handykamera. Er gilt sieben Tage und für eine Person.

  3. Konto anlegen oder anmelden

    Wer den Link öffnet, legt ein Konto an oder meldet sich an, mit E-Mail-Adresse und Passwort oder über „Mit Google anmelden“. Danach gehört die Person zu eurer Familie und sieht euren Kalender.

  4. Kinder ohne Konto anlegen

    Kinder trägst du unter „Familie“ mit „Mitglied hinzufügen“ ein und schaltest „Kind“ ein. Sie bekommen eine Farbe und einen Kreis im Kalender, aber kein eigenes Konto.

Wer in der Familie was kann

Jedes Konto in eurer Familie sieht und ändert Termine, Aufgaben und die Einkaufsliste und liest die weitergeleiteten Mails im Posteingang. Eine Rolle nur zum Lesen gibt es nicht, und auch keine privaten Termine, die andere in der Familie nicht sehen.

Wer die Familie verwalten darf, ändert außerdem Mitglieder, Einladungen und Einstellungen, etwa den Ort für das Wetter, die Familien-Displays und die abonnierten Kalender. Beim Einladen setzt du dafür „Darf die Familie mitverwalten“, später geht es unter „Wer Zugang hat“ mit „Verwalten erlauben“. Das passt etwa für den zweiten Elternteil.

Wer verwalten darf, nimmt einem Konto dort mit „Zugang entfernen“ den Zugang; Termine und das Familienmitglied bleiben erhalten. Wer eingeladen wurde und gehen möchte, wählt „Familie verlassen“ und sieht danach wieder den eigenen Kalender. Das Konto, mit dem die Familie angelegt wurde, kann sie nicht verlassen: Wird es gelöscht, endet die Familie samt ihren Daten.

Nur mitlesen: in der eigenen Kalender-App oder am Familien-Display

Soll die Oma nur sehen, wann das Vorspiel ist, braucht sie kein Konto. In den Einstellungen erstellst du unter „Familienkalender in anderen Apps anzeigen (iCal)“ einen Link, etwa „iPhone Oma“, kopierst ihn mit „URL kopieren“ und trägst ihn in ihrer Kalender-App als Abo ein: im Apple Kalender, im Google Kalender oder in Outlook.

Im Abo stehen eure Termine und die Geburtstage, diese ohne Geburtsjahr. Eine Serie erscheint dort mit jedem einzelnen Termin, vom Vormonat bis 13 Monate voraus. Neue Termine aus weitergeleiteten Mails kommen erst nach einer Viertelstunde dazu: Was ihr gleich wieder entfernt, landet so gar nicht erst in fremden Kalendern.

Bei euch zu Hause liest die Familie am Familien-Display mit, einem Tablet ohne Anmeldung. Dort lassen sich Aufgaben abhaken; alles andere ist nur zu lesen.

Andere Kalender dazuholen: Schule, Verein, Müllabfuhr

Viele Schulen, Vereine, Kirchengemeinden und Gemeinden bieten ihren Kalender zum Abonnieren an. Such auf ihrer Seite nach einem Link mit ICS oder iCal und trag die Adresse unter „Kalender abonnieren“ ein. So steht der Vereinskalender oder der Abfuhrkalender eurer Gemeinde neben euren Terminen, in einer eigenen Farbe.

Die abonnierten Termine sind bei euch nur lesbar und werden mehrmals täglich aktualisiert. Abonnieren und entfernen kann, wer die Familie verwaltet; sehen können die Termine alle. Die Adresse rufen unsere Server in Frankfurt ab: Der Anbieter des Kalenders sieht dabei unseren Server, nicht dein Gerät.

Anmelden mit E-Mail oder mit Google

Jede Person meldet sich mit dem eigenen Konto an, mit E-Mail-Adresse und Passwort oder über „Mit Google anmelden“. Geteilt wird der Kalender, nicht das Passwort.

Was der Familienplaner beim Teilen nicht tut

  • Einen Abgleich in beide Richtungen gibt es nicht: In Google, Apple oder Outlook ist das Abo nur zu lesen, und wie oft die Kalender-App es neu abruft, entscheidet sie selbst.
  • Wer den Kalender-Link kennt, liest eure Termine, ohne sich anzumelden. Gib ihn nur an Menschen weiter, die sie sehen sollen; einen gelöschten Link kann niemand mehr abrufen.
  • Im Kalender-Link stehen keine Schulferien und Feiertage. Die siehst du im Familienplaner selbst und am Familien-Display.
  • Ein Einladungslink gilt sieben Tage und für eine Person. Für jede weitere Person erstellst du einen eigenen.
  • Erinnerungen verschickt der Familienplaner derzeit nicht. Ob deine Kalender-App an abonnierte Termine erinnert, hängt von ihr ab.

Häufige Fragen zum Teilen des Familienkalenders

Wie lade ich den zweiten Elternteil ein?

Unter „Familie“ tippst du auf „Einladen“, setzt „Darf die Familie mitverwalten“ und tippst auf „Link erstellen“. Den Link schickst du per Messenger oder E-Mail, oder ihr scannt den QR-Code zusammen. Wer ihn öffnet, legt ein Konto an oder meldet sich an und sieht danach euren Kalender.

Brauchen Kinder ein eigenes Konto?

Nein. Kinder sind Familienmitglieder mit Namen, Farbe und auf Wunsch Geburtstag, aber ohne Konto. Termine und Aufgaben gelten ihnen trotzdem, und am Familien-Display öffnet ein Tipp auf ihren Namen ihre eigene Ansicht.

Kann Oma nur mitlesen, ohne etwas zu ändern?

Ja, auf zwei Wegen, beide ohne Konto: Sie abonniert euren Kalender-Link in ihrer Kalender-App, oder sie schaut bei euch aufs Familien-Display. Mit einem Konto in eurer Familie könnte sie dagegen alles ändern, denn eine Rolle nur zum Lesen gibt es nicht.

Wie bekomme ich den Familienkalender in meinen iPhone- oder Google-Kalender?

In den Einstellungen gibst du unter „Familienkalender in anderen Apps anzeigen (iCal)“ dem Link einen Namen und tippst auf „Link erstellen“. Die kopierte Adresse fügst du im Apple Kalender, im Google Kalender oder in Outlook als abonnierten Kalender hinzu. Neues erscheint dort, sobald die Kalender-App den Link wieder abruft.

Kann ich den Kalender unseres Vereins oder der Müllabfuhr einbinden?

Ja, wenn sie einen Kalender zum Abonnieren anbieten. Die Adresse trägt ein, wer die Familie verwaltet, unter „Kalender abonnieren“. Die Termine stehen dann bei euch, nur zum Lesen und mehrmals täglich aktualisiert. Wird das Abo entfernt, verschwinden seine Termine wieder aus eurem Kalender.

Gibt es private Termine?

Nein. Was im Familienkalender steht, sehen alle Konten der Familie, auch die weitergeleiteten Mails. Was nur dich angeht, trägst du besser in deinen eigenen Kalender ein; über den Kalender-Link stehen die Termine der Familie dort daneben.

Alle Funktionen sind kostenlos, ohne Kreditkarte.

Server in Frankfurt · Keine Werbung · Konto selbst löschen

Stand: Oktober 2026